Diagnostik
Psychologische Diagnostik hilft zu verstehen, woran die Schwierigkeiten eines Kindes liegen – und zeigt Wege zu gezielter Unterstützung auf.
Was bedeutet psychologische Diagnostik?
Psychologinnen und Psychologen beschäftigen sich mit der Beobachtung und Erklärung menschlichen Verhaltens. Zeigt ein Kind ein Verhalten, das seine Umwelt als auffällig empfindet, hilft die psychologische Diagnostik dabei herauszufinden, woran das liegt.
Dazu werden verschiedene Verfahren eingesetzt: standardisierte Testverfahren und Fragebögen (z. B. zu Intelligenz, Wahrnehmung, Konzentration oder Schulleistungen), die Beobachtung des Kindes in der Testsituation sowie Gespräche mit Eltern und Kind. Jede Testauswertung wird bei uns von einer zweiten Psychologin gegengelesen, um eine hohe Qualität sicherzustellen.
Warum eine psychologische Diagnostik sinnvoll ist
- Sie liefert eine Erklärung für die Schwierigkeiten des Kindes.
- Sie zeigt Ansatzpunkte für Fördermaßnahmen oder Lerntherapie auf.
- Sie wird teilweise von Schulen oder Ämtern benötigt, etwa für einen Nachteilsausgleich oder eine Aussetzung der Rechtschreibnote.
Wann Eltern sich an uns wenden
Häufig genannte Anlässe für ein Erstgespräch sind zum Beispiel:
- Konzentrationsprobleme und Ablenkbarkeit
- Schlechte Schulnoten trotz Bemühen
- Wenig Selbstvertrauen
- Angst vor der Schule oder vor Klassenarbeiten
- Schlechte Rechtschreibung oder Schwierigkeiten beim Rechnen
- Schlafstörungen, Schulunlust, Rückzug von Hobbys und Freunden